Maggie Nelson: The Argonauts

Maggie Nelson: The Argonauts, 160 p., Melville House UK, ISBN 9780993414916, April, 2016.

Maggie Nelson: Die Argonauten

„At the centre of The Argonauts is the love story between Maggie Nelson and the artist Harry Dodge, who is fluidly gendered. As Nelson undergoes the transformations of pregnancy, she explores the challenges and complexities of mothering and queer family making.“ (Verlagswebsite)

Maggie Nelsons Buch stellt eine geistreiche Verwebung aus theoretischen Reflektionen, persönlicher, emotionaler Erfahrung und philosophischer Autor*innen zu ihrer queeren Lebensrealität dar. Mir gefällt, wie sie die verschiedenen Anteile in eine Abfolge bringt, die nicht linear, sonder assoziativ verläuft. Nelson ist mutig, Erfahrungen, die nicht ihre sein müssen, aber können, auf direkte Weise auszustellen. Nur am Anfang bereitete mir etwas Mühe, in die Textform hinein zu kommen, da die Reflektionen zu Beginn bereits komplex sind und der Gedankenfluss nie zu einem Ende kommt.

Hinsichtlich Nelsons queer-theoretischen und eigener weiterer Überlegungen empfehle in den Artikel „Begehren trotz Recht“ von Veronika Springmann im Periodikum der zentralen Frauenbeauftragten der Humboldt-Universität zu Berlin, „humboldt-chancengleich“ vom Dezember 2018: >online lesen

Foto: Melville House UK